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Franziska Mandl, Sopran

Seit ihrer Geburt vor 25 Jahren ist das Singen ihre größte Freude: Zeitgleich mit dem Klavierspielen begann sie im Alter von 6 Jahren im Chor zu singen und erhielt später neben Geigen- auch Gesangsunterricht. Besondere Highlights waren in ihrer Schulzeit neben „Jugend musiziert“ zahlreiche Opern – und Musicalproduktionen, sowie die Opernakademie für junge Leute an der Münchner Staatsoper. Dabei waren Hosenrollen ihre besondere Spezialität, zum Beispiel als schöner Sigismund im „Weißen Rössl“ inklusive Glatze oder als Frank-N-Furter in der „Rocky Horror Picture Show“ inklusive Strapse. Viele Jahre sang sie leidenschaftlich in einem Gospelchor und gewann mit diesem 2006 den „Gospel Award“. Riesigen Spaß hat Franziska im ebenfalls riesigen UniversitätsChor München, wo sie 2011 Thomas kennen lernte. Nachdem im Unichor aber die immense Größe den besonderen Reiz des Chores ausmacht, ist das „Quadrat“ der perfekte Gegensatz und beides zusammen für Franziska das pure Glück.

Franziska ist das „Posaunenchorküken“ unter den Quadratsängern. Während die anderen drei alte Blechbläserhasen sind, hat sie diese Disziplin gerade erst für sich entdeckt. Dafür hat sie sich gleich das niedlichste Instrument von allen ausgesucht, nämlich das Kuhlohorn.

Nach dem zweiten Staatsexamen will sie nicht nur im Posaunenchor einsteigen, sondern auch wieder anfangen, Geige zu spielen und vielleicht auch mit Tabea zusammen wieder im Gasteig arbeiten. Franziska hat nämlich Jura an der LMU in München studiert und ist im Begriff, ihr Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen abzuschließen. Am allerliebsten ist sie mit Johannes in den Bergen oder bei Tabea zum Kuchen essen oder in der Quadratprobe, weil das menschlich und musikalisch immer ein Hochgenuss ist.

 

 

Tabea Eppelein, Alt

Mit ihren 23 Jahren ist sie die Jüngste im Bunde. Wie die anderen auch trällert sie schon seit frühester Kindheit – bei einem Kindermusical in ihrem Heimatdorf Nittenau durfte sie sogar die Hauptrolle singen, während ihr Bruder Johannes den Chor leitete. Damals war sie (natürlich) noch Sopran, doch mittlerweile ist ihr die untere und Mittellage sehr viel lieber. Um die Blockflöte kam sie natürlich auch nicht herum, später begann sie auch mit dem Klavierspielen. Das machte ihr aber nie so viel Spaß wie das Waldhorn – was vielleicht auch daran liegen mag, dass sie mit dem Klavier keine Konzertreisen nach China und Afrika machen konnte. Im Gymnasium wurden für die Big Band nämlich immer abenteuerliche Reisen organisiert. Das Waldhorn spielt sie auch bis heute, gemeinsam mit Thomas im Posaunenchor St. Markus in München. Mit 13 Jahren erhielt sie dann den ersten professionellen Gesangsunterricht.

Wenn sie nicht singt oder Waldhorn spielt, studiert sie Musikjournalismus im Master an der Musikhochschule München. Zuvor hat sie im Bachelor Kommunikationswissenschaft und Pädagogik an der LMU München studiert. Außerdem ist sie sehr oft im Gasteig anzutreffen – als Einlasspersonal in der Philharmonie. Weitere Hobbys sind Backen, Kochen und Nähen – und das mit sehr viel Leidenschaft!

Das Vokalquadrat ist für sie die Erfüllung eines kleines Traumes – solistisch singen, aber im Quartett. Das macht eben einfach viel mehr Spaß als alleine!

 

 

Thomas Bock, Tenor

Hineingeboren in eine Kirchenmusikerfamilie kam Thomas schon sehr früh mit dem Singen und der Chortradition in der evangelischen Kirche in Berührung. Dabei wurde bei ihm eine große Leidenschaft für das Singen entfacht, die bis heute anhält. Damals noch als glockenheller Sopran, erklingt nun sein strahlender Tenor in den Konzertsälen der Welt. Nach dem Singen in verschieden großen Chorformationen hat er eine Heimat im via-nova-chor München gefunden, der überwiegend zeitgenössische a-capella-Chormusik zur Aufführung bringt. Die neue Herausforderung, der er sich nun mit großer Freude stellt, ist der solistische Ensembleklang im Vokalquadrat.

 

 

Johannes Eppelein, Bass

Sechs Jahre vor seiner Schwester Tabea erblickte Johannes das Licht der Welt im kleinen oberpfälzischen Dorf Nittenau. Nach einigen Jahren Blockflöten-, Klavier- und Orgelunterricht waren die Gründung eines Kinder- und Popchores und die Übernahme der Posaunenchor-Jungbläserausbildung im Jugendalter seine ersten kirchenmusikalischen „Schandtaten“. Trotzdem schaffte er es überraschend 2009 auf die Musikhochschule München und verließ sie erst 17 (!) Semester später. Während er in Vollzeit Kirchenmusik studierte, tobte er sich hauptsächlich nebenamtlich (oder: nebensächlich hauptamtlich?) an der evangelischen Jerusalemkirche in Taufkirchen aus. Aus dem dortigen Chorprojekt „Weihnachtsoratorium“ 2014 resultierte die erste Begegnung mit Franzi, wobei es nicht lange bei der bloßen musikalischen Verbindung blieb…

Nach insgesamt vier musikalischen Studienabschlüssen (Kirchenmusik A-Diplom, Bachelor und Master Chordirigieren, Bachelor Gesangspädagogik) fristet er im Quartett ein Dasein als einziger „Vollprofi“ und darf sich daher in allen musikalischen Fragen verantwortlich fühlen. Im Hauptberuf arbeitet er derzeit nach einer Zwischenstation an der Christuskirche München als Dekanatskantor in Rosenheim, wo er auch – gemeinsam mit Freundin Franzi – lebt.

Im Gegensatz zu seinen Chören, die er „von vorne“ leitet, bietet ihm das „Vokalquadrat“ die Möglichkeit, auch auf „der anderen Seite“ selbst mitsingend für „vokale Hochkultur“ zu sorgen. Und mit wem gelänge das wohl besser als mit Freunden und Verwandten?

 

 

Wie haben wir uns eigentlich kennen gelernt?

Eigentlich kennen wir uns alle schon lange aus unterschiedlichen Ecken – die Idee, zusammen zu singen, ist uns aber erst viel später gekommen. Zu viert gibt es uns deshalb erst seit dem Juni 2016.

Thomas und Franzi haben zusammen im Unichor München gesungen – und kennen sich schon seit 2011.

Thomas und Johannes sind beide im Leitungsteam des Posaunenchorbezirks München tätig – Johannes als Bezirkschorleiter und Thomas als Bezirksobmann. Aber auch schon früher hat die Posaunenchorarbeit sie zusammen geführt.

Thomas und Tabea wiederum haben sich 2016 eigentlich erst so richtig im Posaunenchor St. Markus kennen gelernt, auch wenn sie sich zuvor natürlich schon öfter über den Weg gelaufen sind.

Johannes und Tabea sind Geschwister – die kennen sich also schon sehr sehr lange…

Franzi und Johannes haben sich kennen gelernt, als Johannes 2014 das erste Mal das Weihnachtsoratorium in Taufkirchen bei München als Chorprojekt ausschrieb. Franzi und ihre Mama fanden das recht interessant – und haben mitgesungen. Nach einiger Zeit entwickelte sich daraus etwas mehr – und seitdem sind Franzi und Johannes ein Paar.

Tabea und Franzi haben sich zur gleichen Zeit kennen gelernt, denn Tabea sang damals auch im Chor mit. Seitdem sind sie froh, sich jeweils als unzertrennliche “Schwägerin in spe” bezeichnen zu können.