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Franziska Mandl, Sopran

Seit ihrer Geburt ist das Singen ihre größte Freude: Zeitgleich mit dem Klavierspielen begann sie im Alter von 6 Jahren im Chor zu singen und erhielt später neben Geigen- auch Gesangsunterricht. Besondere Highlights waren in ihrer Schulzeit neben „Jugend musiziert“ zahlreiche Opern – und Musicalproduktionen, sowie die Opernakademie für junge Leute an der Münchner Staatsoper. Dabei waren Hosenrollen ihre besondere Spezialität, zum Beispiel als schöner Sigismund im „Weißen Rössl“ inklusive Glatze oder als Frank-N-Furter in der „Rocky Horror Picture Show“ inklusive Strapse. Viele Jahre sang sie leidenschaftlich in einem Gospelchor und gewann mit diesem 2006 den „Gospel Award“. Riesigen Spaß hat Franziska im ebenfalls riesigen UniversitätsChor München. Nachdem im Unichor aber die immense Größe den besonderen Reiz des Chores ausmacht, ist das „Quadrat“ der perfekte Gegensatz und beides zusammen für Franziska das pure Glück.

Tabea Eppelein, Alt

Mit ihren 26 Jahren ist sie die Jüngste im Bunde. Wie die anderen auch trällert sie schon seit frühester Kindheit – bei einem Kindermusical in ihrem Heimatdorf Nittenau durfte sie sogar die Hauptrolle singen, während ihr Bruder Johannes den Chor leitete. Damals war sie noch Sopran, doch mittlerweile ist ihr die untere und Mittellage sehr viel lieber. Um die Blockflöte kam sie natürlich auch nicht herum, später begann sie auch mit dem Klavierspielen. Das machte ihr aber nie so viel Spaß wie das Waldhorn – was vielleicht auch daran liegen mag, dass sie mit dem Klavier keine Konzertreisen nach China und Afrika machen konnte. Im Gymnasium wurden für die Big Band nämlich immer abenteuerliche Reisen organisiert. Das Waldhorn spielt sie auch bis heute, gemeinsam mit Thomas im Posaunenchor St. Markus in München. Mit 13 Jahren erhielt sie dann den ersten professionellen Gesangsunterricht. Das Vokalquadrat ist für sie die Erfüllung eines kleines Traumes – solistisch singen, aber im Quartett. Das macht eben einfach viel mehr Spaß als alleine!

Thomas Bock, Tenor

Hineingeboren in eine Kirchenmusikerfamilie kam Thomas schon sehr früh mit dem Singen und der Chortradition in der evangelischen Kirche in Berührung. Dabei wurde bei ihm eine große Leidenschaft für das Singen entfacht, die bis heute anhält. Damals noch als glockenheller Sopran, erklingt nun sein strahlender Tenor in den Konzertsälen der Welt. Nach dem Singen in verschieden großen Chorformationen hat er eine Heimat im via-nova-chor München gefunden, der überwiegend zeitgenössische a-capella-Chormusik zur Aufführung bringt. Die neue Herausforderung, der er sich nun mit großer Freude stellt, ist der solistische Ensembleklang im Vokalquadrat.

Johannes Eppelein, Bass

Sechs Jahre vor seiner Schwester Tabea erblickte Johannes das Licht der Welt im kleinen oberpfälzischen Dorf Nittenau. Nach einigen Jahren Blockflöten-, Klavier- und Orgelunterricht waren die Gründung eines Kinder- und Popchores und die Übernahme der Posaunenchor-Jungbläserausbildung im Jugendalter seine ersten kirchenmusikalischen „Schandtaten“. Trotzdem schaffte er es überraschend 2009 auf die Musikhochschule München und verließ sie erst 17 (!) Semester später. Während er in Vollzeit Kirchenmusik studierte, tobte er sich hauptsächlich nebenamtlich (oder: nebensächlich hauptamtlich?) an der evangelischen Jerusalemkirche in Taufkirchen aus.

Nach insgesamt vier musikalischen Studienabschlüssen (Kirchenmusik A-Diplom, Bachelor und Master Chordirigieren, Bachelor Gesangspädagogik) fristet er im Quartett ein Dasein als einziger „Vollprofi“ und darf sich daher in allen musikalischen Fragen verantwortlich fühlen. Im Hauptberuf arbeitet er derzeit nach einer Zwischenstation an der Christuskirche München als Dekanatskantor in Rosenheim, wo er auch lebt.

Im Gegensatz zu seinen Chören, die er „von vorne“ leitet, bietet ihm das „Vokalquadrat“ die Möglichkeit, auch auf „der anderen Seite“ selbst mitsingend für „vokale Hochkultur“ zu sorgen. Und mit wem gelänge das wohl besser als mit Freunden und Verwandten?